Beiträge von ackerpower

    Ja, ich habe zwar einen Kaskovertrag mit Werkstattbindung, hier hat es damit jedoch nichts zu tun. Es ist ein erweitertes Zusatzangebot, was man nutzen kann, aber nicht muss, für Servicearbeiten, wie Wartung, Bremsen, Reifen, etc. - also alles, was die freien Ketten, ob gelb, rot oder blau so anbieten. Wie gesagt: Ich dachte mir, dass beim reinen Bremsbelagwechsel nicht viel schief gehen kann und ich damit kein großes Risiko eingehe, zumal der Opel-Händler allein der Teilepreise wegen ca. 50 % teurer gewesen wäre.

    Ich wollte mal von einem aktuellen Problem erzählen:
    Meine Kfz-Versicherung kooperiert mit einer deutschlandweit vertretenen freien Werkstattkette. Da der angebotene Preis zum Ersetzen der Bremsklötze deutlich günstiger war als das Angebot meines Opel-Händlers, habe ich den Versuch gewagt: Bremsbelagwechsel ist ja kein Hexenwerk - dachte ich jedenfalls.

    Erstes Problem: Obwohl ich die Fahrzeugdaten vorab alle angegeben habe inkl. Fahrgestellnummer, wurden die falschen Bremsklötze für die VA bestellt/geliefert. Tatsächlich zeigt auch meine Recherche, dass etliche Portale selbst bei Angabe der Schlüsselnummern sowie VIN und Ausstattungscode J17 (also Ausführung der VA-Bremsanlage 17") die kleineren Bremsklötze mit 142 mm Länge auflisten, obwohl ich die größeren (154 mm) benötige. Da deren Haus- & Hoflieferant die richtigen nicht verfügbar hat, wäre nur ein Bezug über Opel vor Ort möglich gewesen, da sie sonst nicht bei Drittanbietern kaufen dürfen, doch dann hätte ich 130 EUR Preisdifferenz zuzahlen sollen (zu diesem Preis bekomme ich die Klötze über ein Portal für Opel Originalteile selbst).

    Ok, also wurde der Auftrag für die Vorderachse storniert (ein paar Millimeter Restbelagstärke haben die Bremsklötze noch drauf). In diesem Fall sind sie sogar bereit, mir die angelieferten Klötze einzubauen, sie ich nun selbst bestellt habe. Ob ich das noch will, weiß ich gerade nicht, denn:

    Zweites Problem: Zum vereinbarten Zeitpunkt der Abholung stand das Fahrzeug unfertig vor der Tür. Sie bekamen mit ihrem Boschtester die Bremse nicht betriebsbereit. Zwei Fehlermeldungen ließen sich nicht löschen: "Bremsdruckaufbau zu gering/zu langsam" und noch etwas, was mit der Servicestellung zu tun hat. Keiner der anwesenden Schrauber konnte das Problem lösen, Kontakt zum hauseigenen Support oder zu einem lokalen Opel-Händler ging wohl auch nicht, weder gestern noch heute, sodass ich mit einem kostenlosen Ersatzwagen nach hause und soeben auch ins Wochenende geschickt wurde.

    Von der übergelaufenen Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter, die erst nach mehrfach erfolgten Hinweis weggespült wurde, habe ich da noch gar nicht gesprochen...

    m-fab Du bist neu im Forum und hast vermutlich nicht die Suchfunktion vorher genutzt, denn dieser „Bug“ wurde unter uns hier schon häufiger diskutiert. Software-Update? Wie süß! Was glaubst du, wie viel Energie Stellantis für ein Komfortmerkmal in ein ex-GM-Fahrzeug steckt, das nicht mehr produziert wird? Die Software ist halt nicht Open Source, daher wird das nix mit „umprogrammieren“, sodass Keyless oder der Taster im Türgriff eine Auswirkung auf die Außenspiegel hätte - leider.

    Wir haben festgestellt, dass es ganz wenige Fahrzeuge gibt, die wohl eine Verknüpfung zwischen der Schildererkennung und dem Tempomaten haben. D.h. was eigentlich beim Insignia-B grundsätzlich NICHT geht, nämlich ein erkanntes Tempolimit per Tastendruck in den Abstandsregeltempomat zu übernehmen, geht bei ein paar Fahrzeugen scheinbar doch. Zumindest ein User hier im Forum hat glaubhaft versichert und mit Screenshots belegt, dass sein Fahrzeug diese Funktion hat, die in einigen wenigen Betriebsanleitungen auch so beschrieben ist mit dem Zusatz "intelligenter" adaptiver Geschwindigkeitsregler.


    Hier findest du mehr dazu: Intelligenter adaptiver Geschwindigkeitsregler - Insignia B - Assistenzsysteme, Elektrik & Beleuchtung - Opel Insignia B Forum
    (Achtung: 18 Seiten lang! - auf der 18. Seite ist auch eine Verknüpfung zum Thread zu finden, wo genau dieser Einzelfall belegt ist)

    In diesem Thread findest du eine Menge Infos zu Spurplatten beim Insignia-B: Spurplatten - Insignia B - Fahrwerk & Bremsen - Opel Insignia B Forum
    Adapterspurplatten (wenn es die für dein Fahrzeug gibt) würde ich persönlich jedoch nicht verbauen - ich glaube, dann rutscht es irgendwann ins naja, irgendwie "Zweifelhafte" ab. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. ;)

    Letztlich müsstest du wahrscheinlich eh statt unserer Ferndiagnose hier im Forum die einzelne konkrete Räder-/Spurplattenkombination vom TÜV abnehmen lassen, denn die ABE von Spurplatten bzw. Felgen wird sich fast ausnahmslos nur auf den ansonsten serienmäßigen Zustand beziehen.

    Oh, sorry TheChip , das war tatsächlich nicht als Kritik an dir gemeint. :S Ich war neugierig geworden, als ich den Ausstattungscode sah und habe ihn spontan gegoogelt. Dabei wurde ich selbst davon überrascht, dass in den Suchergebnissen unser Forum den obersten Treffer landete und habe es dann gepostet, um die Verknüpfung herzustellen.

    Ich rate ebenfalls eindeutig zu den original Opel-Felgen auf Platz 1.

    Wenn es eine Alternative sein muss, dann noch am ehesten Gambit, danach Drago oder Borbet - kann man nehmen, muss aber nicht. In welcher Reihenfolge, das ist wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks.

    Die goldene Version würde ich dagegen komplett aus der Auswahl streichen, zumindest in der Konstellation dieses Fahrzeugs und Lacks.

    Man muss allerdings dazusagen, dass egal wie gut ein virtueller Felgenkonfigurator gemacht ist, er nicht an die Wirkung in der Realität herankommt.
    Diese 20-Zöller könnten mir eventuell noch gefallen: BARRACUDA Dragoon silver undercut trimline red - oder noch diese: DIEWE WHEELS Briosa nero machined