Ich denke, die haben zum Belagwechsel mit dem Tester die Bremskolben der Hinterachse zurückgefahren. Aus irgendeinem Grund bekommen sie jetzt die Normalstellung nicht aktiviert, ob wegen falscher Bedienung des Testers, Unwissenheit über irgendwelche mechanischen Schritte, die sie noch hätten machen müssen - keine Ahnung, ich bin zu lange aus dem Job raus (habe die elektrische Parkbremse nicht mehr aktiv kennengelernt).
Ich könnte mir laienhaft vorstellen, dass die Bremskolben nicht in der richtigen Position sind. Versucht nun die elektrische Parkbremse hinten zuzumachen, baut sich der Gegendruck nicht bzw. zu spät auf, weil die Klötze nicht so nah an der Scheibe anliegen, wie sie sollen. Folglich der Fehler „Druckaufbau zu langsam“ (oder so ähnlich).
Wahrscheinlich ist es nur eine Kleinigkeit, solange sie nicht wirklich etwas elektronisch oder mechanisch kaputt gemacht haben. Aber sie kommen irgendwie nicht darauf und müssen morgen mit einem Opel-Händler vor Ort sprechen. Im schlimmsten Fall müssen sie ihn dorthin schleppen lassen und wieder in einen fahrtüchtigen Zustand versetzen lassen. Bin gespannt…
Aufgrund des Ärgers frage ich mich, ob ich überhaupt (außer dem Material für die Klötze) etwas bezahlen soll. Das Vertrauen ist jedenfalls stark beschädigt, ob schlimmstenfalls sonst noch etwas anderes verpfuscht wurde, was sich erst später bemerkbar macht, dann aber die Kausalität nur schwer nachweisbar ist.
Ich habe ja die original Bremsbeläge für die Vorderachse bestellt, die sie mir ausnahmsweise als angelieferte Teile einbauen würden - sollen sie mir dafür einen Sonderpreis als Entschädigung machen.